WBV - Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße - WBV - Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße

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Willkommen
beim Wasserbeschaffungsverband
"Hagener Straße"

Der Wasserbeschaffungs-
verband "Hagener Straße" wurde 1928 gegründet
und versorgt heute rund 1.900 Einwohner in zwei Gemeinden mit Trink- und Brauchwasser. Seit mehr als 85 Jahren fördert der Verband nun schon qualitativ hochwertiges, sauberes Trinkwasser für die Mitglieder in Georgsmarien- hütte. Im Gegensatz zu privaten Wasserversorgern haben wir satzungsgemäß keine Gewinn- erzielungsabsicht und können unseren Mitgliedern daher das Trinkwasser zu einem sehr günstigen Preis anbieten.

Ausschüttungen von Dividenden an Aktionäre oder Gesellschafter unterbleiben, so dass die erwirtschafteten Einnahmen in vollem Umfang der Wasserversorgung in Form von Wasserschutz und Trinkwassergewinnung zur Verfügung stehen.

Wissenswertes rund um unsere Wasserqualität finden Sie hier.

Informationen zu Ihrem Hausanschluss erhalten Sie hier.

Informationen zu unserem Wasserpreis erhalten Sie hier.  

Hier erfahren Sie mehr über den Wasserbeschaffungsverband.

90 Jahre Wasserbeschaffungsverband "Hagener Straße"


Am 14. März 1928 wurde der Wasserbeschaffungsverband
"Hagener Straße" gegründet und Josef Minnerup zum ersten Verbandsvorsteher gewählt. Anlässlich des 90jährigen Bestehens, lädt unser Verband alle Mitglieder am 05. August 2018 zwischen 11 und 18 Uhr zu einer Feier auf Potthofs Wiese ein. Weitere Informationen folgen im Laufe der kommenden Wochen.

 

Tipps für den Umgang mit Trinkwasser im
Sommer mit längeren Trockenphasen

Trinkwasserverbrauch im Sommer


Im Durchschnitt beträgt der tägliche Trinkwasserverbrauch je Bundesbürger 122 Liter. Der größte Bedarf fällt bei der Körperreinigung wie Duschen, Baden, Händewaschen sowie der Toilettennutzung an. Danach folgt der Verbrauch für die Reinigung von Wäsche und Geschirr. Nur 4 Liter werden durchschnittlich für die Bewässerung von Pflanzen im Haus und Garten benötigt. Die nebenstehende Grafik verdeutlicht den täglichen Gebrauch von Trinkwasser.

Sobald sich in den Sommermonaten höhere Temperaturen und längere niederschlagsfreie Zeiten einstellen, steigt der Wasserbedarf deutlich an. Gründe hierfür sind zum einen das Sprengen von Rasenflächen und das Bewässern von Pflanzen, was speziell  für Grundstücke mit großem Gartenanteil einen hohen Wasserverbrauch bedeutet. Zum anderen wird durch die Nutzung von Swimmingpools viel Wasser abgenommen.

Versorgungsengpässe im Sommer

Dieser starke Anstieg der Wasserabnahme bereitet den Wasserversorgern in allen Gebieten Probleme und kann zu Versorgungsengpässen führen. Das Grundwasservorkommen im Einzugs-
gebiet des Wasserbeschaffungs-
verbandes Osnabrück-Süd ist ausreichend,
aber die Kapazitäten der Gewinnung,
der Aufbereitung und insbesondere
des Leitungsnetzes sind für diese Mengen-
steigerung nicht ausgelegt.

Daher bitten die Wasserversorger alle Abnehmer um einen besonders sparsamen Verbrauch sowie eine Reduzierung der Wassernutzung auf das Nötigste in Zeiten längerer Trockenzeiten im Sommer. Wenn Sie die folgenden Tipps und Tricks anwenden, vermeiden Sie eine stundenweise hohe Belastung bei der Wasserversorgung und Sommerwasserknappheit mit ihren Versorgungsengpässen entsteht erst gar nicht.

 

Tipps und Tricks

  • An heißen Tagen ist die Verdunstungsrate tags über deutlich höher als in den Abendstunden. Daher sollte eine notwendige Bewässerung niemals in der Mittagszeit vorgenommen werden, sondern in den späten Abend- und Nachtstunden.


  • Für die Bewässerung ist kein Trinkwasser erforderlich. Schaffen Sie Einrichtungen, um Regenwasser in Zisternen oder ähnlichen Behältern aufzufangen, sodass sie dieses später nutzen können.


  • Verzichten Sie lieber ganz auf das Bewässern von Rasenflächen. Dies kann in den Sommer- monaten zwar zu optischen Beeinträchtigungen führen, die Nutzung ist allerdings weiterhin uneingeschränkt möglich.


  • Wenn Sie für Ihre Kinder Swimmingpools im Garten aufbauen, befüllen Sie diese in den Abend– oder Morgenstunden. Dies hat den Vorteil, dass die Erwärmung natürlich durch die Sonneneinstrahlung erfolgt. Wenn Sie die Pools zudem in den Zeiten der Nichtnutzung abdecken, werden auch weniger Fremdstoffe eingetragen und das Wasser muss nicht so häufig ausgetauscht werden.

Weltwassertag 2018

Jährlich wird der Weltwassertag am 22. März gefeiert, um das Bewusstsein der Menschen für das wichtigste Lebensmittel zu schärfen, das es auf der Erde gibt, da Wasser die Basis aller Lebensformen ist. Das Motto in diesem Jahr lautet „Die Natur für Wasser“ und weist auf die Bedeutung der Ökosysteme für die Wasserverfügbarkeit hin.

Die Wasserspeicher und -filter der Natur sind Wälder, Wiesen und Feuchtgebiete. Naturnahe Auen stellen als multifunktionale Ökosysteme eine Vielzahl von Ökosystemleistungen bereit, zum Beispiel Ausweichflächen für Hochwasser und Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Die sogenannten "grünen Infrastrukturen" können vielfach technische Bauwerke mit ihren Eingriffen in die Natur ersetzen oder diese zumindest sinnvoll ergänzen. Die Wiederanbindung von Flüssen an Über- schwemmungsgebiete und das Neupflanzen von Wäldern können beispielsweise den Wasserkreislauf neu ausbalancieren.




Der Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße unterstützt den Weltwassertag und möchte daran erinnern, dass Trinkwasser ein regionaler, nachhaltiger und umweltschonende Durstlöscher ist. Es gehört zu einem der am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland, für die die mehr als 6.000 Wasserwerke in der Republik sorgen.

Der Wasserbeschaffungsverband Hagener Straße fördert jedes Jahr etwa 70.000 m³ Trinkwasser, dass nach dem Reinigungs- prozess in der Kläranlage dem Ökosystem zurückgeführt wird.

Und obwohl etwa 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt ist, sind nur drei Prozent davon Süßwasser. D
er Schutz der Wasservorkommen und dessen schonende nachhaltige Nutzung, ist für uns daher unerlässlich und nur durch ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung zu erreichen.

Unser Leitungswasser eignet sich sehr gut zur Zubereitung von Babynahrung

Trinkwasser aus der Leitung gehört zu einem der am strengsten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Die Grenzwerte für unerwünschte Inhaltsstoffe sind sehr niedrig und entsprechen in fast allen Punkten denen, die für Babys empfohlen werden. Aber was ist nun besser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet? Leitungswasser oder spezielles für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ausgelobtes Mineralwasser? Das fragen sich Eltern immer wieder.

Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.


Grundwasserwerte im absolut grünen Bereich

In den vergangenen Monaten ist in den Medien vermehrt über zu hohe Nitratwerte im Grundwasser berichte worden. Der Umweltausschuss der Stadt Osnabrück räumte in einer Sitzung ein, dass rund 50-60 Prozent des Grundwassers im Landkreis zu hohe Nitratwerte aufweist. Als einen möglichen Grund führen Umweltverbände die Überdüngung durch die Landwirtschaft an.

Unser Grundwasser erfüllt alle vom Gesetzgeber vorgegebenen Normen.

Gerade im Punkt Nitrat liegen die Werte mit durchschnittlich etwa 5 Milligramm pro Liter weit unter dem maximalen Grenzwert. Der gesetzliche Grenzwert in Deutschland liegt bei 50 Milligramm pro Liter Grundwasser. Dass das Wasser des WbV einen so geringen Wert aufweist, lässt sich auch damit erklären, dass ein Großteil in felsigem Gebiet gefördert wird. Die Belastung durch die Land- wirtschaft ist dadurch relativ gering.  


 
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