Wasseraufbereitung

Das Rohwasser aus unseren zwei Brunnen wäre auch schon ohne Aufbereitung trinkbar.
Die Trinkwasservorordnung schreibt einen Grenzwert für den Eisen- und Mangangehalt vor. Der natürliche Wert dieser Elemente sorgt für optische und geschmackliche Beeinträchtigung und muss reduziert werden.

Das Reduzieren von Eisen und Mangan erfolgt rein physikalisch. Dabei wird dem geförderten Wasser Luft zugeführt. Dadurch oxidieren die Metalle zu Flocken (Rost), die durch unterschiedliche Kiesfilter aufgefangen werden.

Die Filter bestehen aus einem Druckkessel im Durchmesser von 1,00 m, einer Höhe von 2,50 m, der mit Filterkies gefüllt ist. Die Brunnenpumpen drücken das Rohwasser durch die Filter und weiter über eine Druckerhöhungspumpe in den Hochbehälter. Die Filter werden wöchentlich gereinigt, um die aufgefangenen Flocken zu entfernen. Jeder Brunnen verfügt über einen Wasserzähler. Durch die Gegenüberstellung mit den abgerechneten Wassermengen, lassen sich die Verluste des Rohrnetzes ermitteln. Derzeit liegt der Wasserverlust bei ca. 3,5%. Dieser Wert ist als gering anzusehen.

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